Kryptopyrrolurie Ernährung – Das sollten Sie beachten

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Den meisten Menschen ist der Begriff „Kryptopyrrolurie“ (KPU) fremd. „Hämpyrrolurie“ (HPU), wie die Stoffwechselstörung noch genannt wird, wurde erst 1960 von einem holländischen Arzt näher beschrieben. Von diesem Zeitpunkt an beschäftigten sich Wissenschaftler sowie Ärzte weltweit mit der Stoffwechselstörung, die viele Gesichter aufweist und dadurch äußerst schwierig zu fassen ist. Ein KPU/HPU-Test hilft, die Krankheit erheblich besser dingfest zu machen. Was Ihnen hilft wieder gesund zu werden, sowie bisher gewonnene Erkenntnisse über KPU bzw. HPU erfahren Sie im nun folgenden Text.

Kryptopyrrolurie- Was ist das?

Die Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie kann angeboren oder erworben sein. Egal, in welcher Form die Störung vorliegt, sie sollte möglichst zeitnah eine zielführende Therapie erfahren. Leider ist der Weg zur richtigen Diagnosestellung manchmal unnötig weit. Viel zu sehr gleichen die Symptome der Kryptopyrrolurie denen von vielen anderen Erkrankungen. Selten ergibt das erste Blutbild einen entscheidenden Hinweis auf die Störung. Neben dem kleinen sollte ein umfangreiches Blutbild aus dem Vollblut oder eine Urin-Untersuchung erstellt werden. Anhand der weiterführenden Körperflüssigkeitswerten von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, wie beispielsweise Vitamin B6, Mangan und Zink, erkennt der Mediziner, wo genau ein Defizit besteht und welche Vitalstoffe zugeführt werden müssen.

Verlust von Mikronährstoffen

Beachten sollte man dabei, dass KPU unbehandelt fortschreitet und mit der Zeit automatisch alle anderen Vitalstoffe wie etwa Vitamin D, Vitamin C und andere B-Vitamine in Mitleidenschaft zieht. KPU geht zudem mit dem Verlust von Mikronährstoffen einher. Nitrosativer Stress setzt Radikale frei und bringt damit das Gleichgewicht der Vitalstoffe im Körper massiv ins Wanken. Bei KPU-Betroffenen ist deshalb ein Vitamin-B6-Mangel festzustellen, sie leiden vermehrt unter chronischen Infektionen, beispielsweise der oberen Luftwege. Es findet wenig gute Verwertung statt, was sich wiederum massiv auf das Wohlbefinden des Betroffenen auswirken kann. Häufig wird die Stoffwechselstörung viel zu spät erkannt, da die Kryptopyrrolurie Symptome uneinheitlich sind und oft anderen Erkrankungsbildern ähneln. Auch bei einer Hashimoto-Thyreoiditis kommt wegen der Ähnlichkeit der Symptomatik recht häufig zu Fehl-Diagnosen.

Dies ist wirklich schade, denn Betroffenen könnten bereits einfache Schritte helfen, die Störung in den Griff zu bekommen bzw. die Symptome weitgehend zu lindern. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt oder Heilpraktiker gerade dann, wenn das normale Blutbild unauffällig ist, nach einem zusätzlichen KPU-Test.

Von der Diagnose zur genau definierten Therapie:

  • Feststellen der Störung mittels KPU-Test
  • ggf. sonstige Blut- und Urin-Untersuchungen
  • Behandlungs- und Ernährungsplan entwerfen
  • Entgiftung der Leber einleiten
  • konsequente Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel wie etwa Vitamin B6

Im Rahmen der KPU-Therapie ist auf eine gesunde Ernährung zwingend zu achten. Hier sollten Betroffene genau auf die Zusammenstellung gesunder Nahrung achten. Sie ist gemeinsam mit weiteren Maßnahmen das A und O bei der richtigen Behandlung und Therapie von KPU. Die Ursache der Erkrankung ist schwer ermittelbar. Genetische Bedingungen, erworbene Störungen oder auch ein Zusammenspiel vieler weiterer Faktoren wie etwa Vorerkrankungen scheinen der KPU Vorschub zu leisten. Welche anderen Ursachen es gibt, muss die weitere Forschung erbringen. Wissenschaftler in aller Welt versuchen die Ursache der Störung von verschiedenen Seiten her zu ergründen bzw. zu beleuchten. Bis ein genaues Ergebnis feststeht, kann jedoch noch einige Zeit vergehen.

Kryptopyrrolurie – Das sind häufige Symptome

KPU bleibt lange unentdeckt. Symptome, die zu Beginn der Störung auftreten, sind häufig unspezifisch. Eine fortgeschrittene Kryptopyrrolurie kann viele Beschwerden hervorrufen. Zu den häufigsten beschrieben Symptomen gehören zum Beispiel Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und fehlende Stresstoleranz. Weitere gehen mit Nachtblindheit, Infektionsanfälligkeit, Allergien und Schilddrüsenfehlfunktionen einher.

Auch das bekannte Reizdarmsyndrom, Oberbauchschmerzen, Haarausfall sowie Gelenk- und Rückenschmerzen können zum Teil auf die Stoffwechselstörung zurückgeführt werden. Grund für diese Ausprägungen sind nicht zuletzt Pyrrole, welche sich in verschiedenen Geweben anreichern, zu giftigen Effekten führen und entsprechende Symptome des peripheren, zentralen oder vegetativen Nervensystems, des Magen-Darm-Kanals und der Haut forcieren.Menschen mit dieser Stoffwechselstörung verfügen über ein schwaches Immunsystem und beklagen sich über chronische Müdigkeit. Der gesamte Organismus ist von dem Mangel an wichtigen Vitalstoffen betroffen. Wird der Zustand chronisch, kann es zu einer allgemeinen Schwäche kommen.

Das prägnanteste Symptom ist das absolute Fehlen der Stresstoleranz. Menschen mit KPU und damit einhergehendem Vitamin B6-Mangel können sich kaum konzentrieren, verlieren schnell die Geduld und wirken in ihrer ganzen Persönlichkeit aufgewühlt, gestresst und überaus hektisch. Da der Mangel an wichtigen Vitaminen die Leistungsfähigkeit herabsetzt, kommt es bald zu massiven Erschöpfungszuständen, emotionaler Labilität und Schlafproblemen.Wenn Sie diese oder ähnliche Symptome länger als zwei Wochen an sich beobachten, sollten Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen und ihn direkt auf KPU ansprechen.

Kryptopyrrolurie – Wie wird es diagnositiziert?

Blut und Urin dienen der Feststellung der Stoffwechselstörung. Bei diesen Test prüft man verschiedene Parameter, darunter auch der Häm-Stoffwechsel, geprüft und ein akuter Nährstoff-Mangel ausfindig gemacht. Vitamin-B6-Mangel sowie Zinkmangel können anhand des durchgeführten Tests frühzeitig ausgemacht werden. Die Urin-Probengewinnung findet bequem im heimischen Umfeld statt. Eingeschickt wird die Probe an ein deutsches Fachlabor, das eine professionelle Analyse nach hohen Qualitätsstandards durchführt. So kann man eine gestörte Hämoglobinbildung, die zum erhöhten Verbrauch von Zink und Vitamin B6 führt, schnell erkennen.

Beachten Sie bitte, dass dieser Test nicht zur normalen Vorsorgeuntersuchung gehört. Hegt der Arzt oder Heilpraktiker einen Verdacht, wird er darauf hinweisen und weitere medizinische Maßnahmen einleiten. Möglich ist, dass man für einen KPU-Test einen überschaubaren Betrag zuzahlen muss. Genaue Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei Ihrem Therapeuten.

Inwiefern helfen Nahrungsergänzungsmittel bei Kryptopyrrolurie?

Fest scheint zu stehen, dass eine möglichst gesunde, schadstoffarme Ernährung dem Körper sowie dem Immunsystem KPU betroffener Menschen gut tut. Doch auch andere Faktoren spielen bei der Behandlung dieser Stoffwechselstörung eine übergeordnete Rolle. KPU muss man stets ganzheitlich betrachten. So reicht es kaum aus, nur ein einem „Rädchen“ zu drehen. Betroffene Menschen sollen sich vitaminreich ernähren, zudem bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zuführen, Stress reduzieren und eine Entgiftung des ganzen Organismus anstreben. Nur wer all diese Maßnahmen durchführt, hat eine reelle Chance die KPU in den Griff zu bekommen.

Menschen mit der KPU-Störung brauchen die aktive Form von Vitamin B6, das so genannte Pyridoxal-5-Phosphat, um dem Mangel auf Dauer entgegenwirken zu können. Ein Zinkmangel muss ebenfalls durch eine entsprechende Zink-Medikation aufgehoben werden. Um es auf den Punkt zu bringen: Alle Nährstoffe, Vitamine sowie Mikronährstoffe, auch Spurenelemente, die dem Körper aufgrund der KPU abhanden kommen, müssen dem Organismus auf natürliche Weise zeitnah und vollständig wieder zugeführt werden. Nur so verhindert man das weitere Fortschreiten einer Störung, die bereits etwa 10 Prozent der Bevölkerung betrifft.

Die Entgiftungsfähigkeit des Körpers

Bei der KPU ist die Entgiftungsfähigkeit des Körpers eingeschränkt. Experten empfehlen eine  kontrollierte Ernährung aus frischen, saisonalen Bio-Lebensmitteln. Etwaige Nahrungsmittelintoleranzen sind hierbei unbedingt zu berücksichtigen. Weiterhin sollten KPU-Betroffene einen neuen Lebensrhythmus trainieren. Weniger Stress und viel Entspannung stärken den Körper, das Immunsystem und alle inneren Organe wie beispielsweise den Darm, welcher der oft chronisch verlaufenden KPU ebenso ausgeliefert zu sein scheint wie der gesamte Organismus allgemein.Eine Entgiftung der Leber gehört ebenfalls zu den „Starkmachern“ und ist somit Teil einer gelungenen KPU-Therapie. Wie man ein solches Entgiftungsprogramm durchführt, kann man bei Ernährungsspezialisten oder weiteren Experten in Sachen KPU gerne erfragen. Grundsätzlich gilt, fettreiche Kost und Genussgifte zu meiden.

Momentan scheint es erste gute Ansätze und überzeugende Ergebnisse hinsichtlich der KPU in der orthomolekularen Medizin und der Mitochondrien-Medizin zu geben. Das macht Hoffnung auf ein Leben ohne die Stoffwechselstörung, die dem Organismus ganz schön zusetzen kann.

Kann Kryptopyrrolurie nur durch Ernährung behandelt werden?

Hier sprechen wir ein schwieriges Thema an. Denn die Vorstellung, alleine nur durch Zufuhr gesunder Lebensmittel von der KPU gänzlich befreit zu werden, trügt. Tatsächlich ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung der KPU. Auf ihm lässt sich eine zielführende Therapie glänzend aufbauen. Doch gibt es noch einiges zu beachten: Schauen Sie beim Kauf der Lebensmittel wie etwa Salat, Möhren, Obst etc. etwas genauer hin. Viele dieser gut aussehenden und köstlich duftenden Lebensmittel sind manchmal trotz Bio-Auszeichnung mit Chemie belastet. Wenn es sich hier auch nur um ganz geringe Mengen handelt, sollten Sie als Verbraucher und Betroffener Gemüse und Obst trotz aller Bio-Beteuerungen gründlich waschen, schälen und vielleicht sogar abkochen. Das Kochwasser gilt es nach dem Kochvorgang in jedem Fall zu entsorgen.

Da in den Grundnahrungsmitteln viele verschiedene „unsichtbare“ Chemikalien enthalten sein können, sollten Sie immer genau nachfragen, woher das Produkt stammt und immer nur dann zugreifen, wenn klar ist, dass keine KPU fördernden Stoffe enthalten sind. Absolute Sicherheit bietet Ihnen wohl kaum eine Bezugsquelle, denn die Umweltverschmutzung um uns herum tut ihr Übriges und lässt sich kaum ausschließen. Trotzdem haben Sie schon viel gewonnen, wenn Sie auf  den Vitamingehalt sowie auf den Enzym- und Mineraliengehalt und nicht zuletzt auch auf den Spurenelement-Anteil der gewünschten Produkte achten. Ein weiterer guter Rat: Versuchen Sie Vitamine, Mineralien, Eiweiße und weitere körperwichtige Stoffe innerhalb der Woche mit abwechslungsreicher Nahrung in Balance zu halten.

Fertigen Sie hierzu vielleicht eine Wochen- bzw. eine Monatstabelle an, in der Sie alle verwendeten Lebensmitten in Ihre vitaminreichen Inhaltsstoffe ausführlich zerlegen und in die vorbereitete Tabelle eintragen. So behalten Sie garantiert den Überblick und können zudem mit Ihrer Ernährungsberaterin sowie Ihrem Arzt oder Heilpraktiker über positive Ergebnisse sprechen.

Warum ist eine entsprechende Ernährung trotzdem so förderlich?

Menschen mit KPU und Störung biochemischer Prozesse, welche sich ungünstig auf die Häm-Synthese auswirken, können in der Tat enorm von Vitamin-B6-haltiger Nahrung wie Fleisch, Fisch, Getreide, Gemüse, Obst profitieren und damit einen chronischen Verlauf der Störung abfangen. Allgemein sollte auch das Zink-Depot frischen Zulauf in Form von Hülsenfrüchten, Rindfleisch, Haferflocken und Garnelen erfahren, damit der offensichtliche Zinkmangel gemildert werden kann. Getreide, Nüsse und beispielsweise Blaubeeren heben den kränklichen Mangan-Spiel an und sorgen dafür, dass die Hauptdefizit-Quellen der KPU (Vitamin B6, Zink und eben Mangan) eine gehaltvolle und gesunde Abrundung erfahren dürfen. Ist dieser Schritt vollzogen, wird eine Schwächung anderer Vitalstoffe regelrecht gestoppt, was zur Verbesserung des Allgemeinbefindens in erheblichem Maße beitragen kann.

Mit einer überschaubaren und kontrollierten Ernährung schaffen betroffene Menschen ein Grundgerüst für weitere hilfreiche Maßnahmen. Deshalb ist eine entsprechende Verpflegung mit „reinen“ Lebensmitteln im Fall KPU als durchaus förderlich anzusehen.

 Wie kann Ihnen ein Experte nach der Diagnose weiterhelfen?

Wurde eine KPU vom Labor bestätigt, atmen viele betroffene Menschen zunächst auf. Endlich hat das Kind einen Namen und das Grübeln hat ein Ende. Diese Erkenntnis wirkt sich positiv auf Geist und Seele der betroffenen Menschen aus – denn nun können sie endlich therapiert und behandelt werden. Im Therapeutengespräch selbst erfährt der Patient, welche Maßnahmen förderlich sind, welche Dinge sie unbedingt meiden müssen und weitere nützliche Tipps sowie eine komplette Aufklärung über die Stoffwechselstörung KPU. Schon die Erleichterung über den Befund hilft vielen Betroffenen, Kräfte zu mobilisieren, damit sie positiv in Richtung Zukunft blicken können. Gemeinsam mit dem Facharzt oder dem Therapeuten darf eine Ernährungsumstellung fest geplant und langsam eingeschlichen werden.

Zudem hilft die Naturheilkunde bei der Suche nach stabilisierenden Mitteln, welche die Grund-Therapie begleiten dürfen. Zum Thema Entgiftung wissen alle der genannten Therapeuten und Ärzte etwas beizutragen. Bedenken Sie bitte: Eine Entgiftung des Körpers mit zuträglichen Tees und etwaiger Fastenkur sollte stets unter Anleitung eines kundigen Therapeuten stattfinden. Regelmäßige Blut- und Urinkontrollen können die Therapie begleiten – da wahrscheinlich immer wieder leichte, aber auch größere Anpassungen eingeplant werden müssen.

Hinweis: Treten während der KPU-Therapie unbekannte Symptome auf, müssen diese gleich mit dem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden. Bauen Sie zudem leichte sportliche Aktivitäten sowie beispielsweise Entspannungsübungen in Ihren Alltag mit ein. Beides kommt Ihrem Immunsystem zu Gute und hilft KPU zu mildern.

Tagebuch führen!

Führen Sie selbst ein Tagebuch. Notieren Sie Verbesserungen, aber gerade auch Stillstände oder Verschlechterungen. Anhand der von Ihnen handschriftlich geführten Dokumente, kann der Arzt den Schweregrad der vorliegenden Stoffwechselstörung besser einschätzen bzw. verfolgen und vielleicht sogar, schneller als gedacht, die wahre Ursache der Erkrankung erkennen und dementsprechend darauf reagieren. Denn: Je mehr Informationen zu Ihrem persönlichen Krankheitsbild vorliegen, desto besser und effektiver fällt die Behandlung aus. Wenden Sie sich gerne an mich, wenn Sie weitere Informationen benötigen. Ich helfe Ihnen jederzeit mit meiner langjährigen Erfahrung weiter.

 

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