Schreib lese Schwäche und Möglichkeiten der Förderung
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Rechnen und Lesen ungenügend! Was ist los mit meinem Kind?

Zeigt das Kind bereits in Kindergarten und bei Beginn der Grundschule Probleme beim Lesen, Schreiben und Rechnen, fallen schnell Begriffe wie: Legasthenie, Dyskalkulie oder LRS ( schreib lese schwäche ). Doch was genau bedeuten sie genau? Handelt es sich hierbei um Krankheiten oder Störungen, für die es keine Lösung bzw. Heilung gibt?

Betroffene Kinder fallen bald durch Probleme im Zusammenhang mit Buchstaben und Zahlen auf. Sie haben große Schwierigkeiten, Zahlen und Mengen miteinander in Beziehung zu setzen. Bei den ersten Schreibversuchen mit Schreibgeräten werden Worte oft so geschrieben, wie sie gehört oder gesprochen werden. Lesen lernen ist sehr mühsam. Es handelt sich dabei um sogenannte Teilleistungsstörungen. Nur in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen tauchen überdurchschnittlich viele Fehler auf. In anderen Bereichen zeigen die Betroffenen ganz normale Leistungen.

Für Eltern ist es besonders schwierig, zu erkennen, ob das Kind einfach nur mehr Lesen üben müsste oder tatsächlich eine Teilleistungsstörung wie Legasthenie vorliegt. Hausaufgaben und das Thema Schule im Allgemeinen werden zu einer großen Belastung. Die Kinder fühlen sich schnell unter Druck gesetzt und können aber gleichzeitig den Erwartungen der Eltern nicht nachkommen. Diese wiederum verlieren irgendwann die Geduld und so entsteht ein problematisches soziales Umfeld: Eine Besserung bleibt aus. Dann ist es höchste Zeit, ärztlichen Rat einzuholen.

Verschiedene Definitionen – Welche Arten von Lernschwächen gibt es?

Der Begriff Legasthenie beschreibt eine schreib lese schwäche. Das Gehirn des Kindes zeigt Funktionsstörungen in den Bereichen, die für Lesen und Schreiben zuständig sind. Diese Schwäche hat nichts mit mangelnder Intelligenz oder Faulheit zu tun, es handelt sich dabei um eine angeborene Funktionsstörung des Gehirns, die es erschwert, Worte zu erkennen und zu lesen. Beim Schreiben werden oft Buchstaben ausgelassen.

Bei der Dyskalkulie liegt das Problem beim Umgang mit Zahlen. Das Kind hat Schwierigkeiten, eine Beziehung zwischen Zahlen und Mengen herzustellen.

Für beide Teilleistungsstörungen gilt: Sie sind hirnorganischen Ursprungs und nicht heilbar. Die Sinneswahrnehmung weicht von der normaler Menschen ab. Durch individuelle Förderung kann aber Erleichterung geschaffen werden, damit die Schullaufbahn absolviert und eine allgemeine Bildung ermöglicht werden kann. Therapeutische Maßnahmen sollten zeitig erfolgen, damit der Schüler das Tempo halten kann und nicht zu viele Defizite entstehen. Die Eltern sind wichtiger begleitender Bestandteil der Förderung, sie sollen dem Kind aber hauptsächlich Rückhalt und Stütze geben. Oft fühlen sich legasthene Kinder missverstanden und anderen Kindern unterlegen und bedürfen eines stabilen und liebevollen Umfeldes.

Bei der Schreib Lese Schwäche (LRS) oder der Rechenschwäche (RS) handelt es sich um sogenannte erworbene Schwächen, deren Defizite durch gezieltes Training und Übungen behoben werden können. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

Manchmal ist es ein ungewollter Schulwechsel oder eine längere Erkrankung, die das Lernen für die Schule schwierig gestalten. Auch emotionale Gründe wie ein Todesfall in der Familie oder die Trennung der Eltern können zu Lerndefiziten führen.

Ohne Hilfe von Außen ist kaum Besserung zu erwarten, aber mit viel Geduld und gezielter Nachhilfe lassen sich die versäumten Lerninhalte wieder aufholen.

Möglichkeiten der Förderung

Mittlerweile sind die Hilfestellungen bei Legasthenie, Dyskalkulie usw. vielfältig. Der Bundesverband Legasthenie oder zum Beispiel Dyskalkulie e.V. können Betroffenen helfen, eine passende Therapie zu finden und sich allgemein zu informieren.

Bei LRS und RS helfen in der Regel Nachhilfeinstitute.

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